Geschichte der Wegkapelle Ruopigen


 
 
 

 

Die ursprüngliche Kapelle des Weilers Vorder Ruopigen.

Hans Purtschert schreibt dazu in seinem Buch "Zeichen am Wege":

 

"Mit dem Neubau der Ruopigenstrasse im Jahre 1972 wurden das alte Bürgerheim und

die Kapelle Ruopigen abgebrochen. Die Kapelle war nirgends als schüützenswertes Objekt eingetragen. Sie gehörte bis 1972 zum idyllischen Weiler Vorder Ruopigen, der seit 1878 im Besitz der Gemeinde Littau ist. Eigentliche urkundliche Belege über die

Entstehung der Kapelle fehlen. In einem Erbauskaufsvertrag von 1848 wird die Kapelle als "Käppele" erwähnt. Auch auf der Dufourkarte von 1864 ist sie eingetragen.

Vermutlich wurde sie um 1920 neu gebaut. Die schlechte Bausubstanz und die mangelnde Schutzwürdigkeit mögen dazu beigetragen haben, das kleine Bauwerk abzubrechen.

 

Noch kurz vor dem Abbruch hat Missionspater Anton Wyss vom Staldenhof während seines Heimaturlaubs mit zahlreichen Familienangehörigen und Quartierbewohnernin der Kapelle den letzten Gottesdienst gefeiert."

 

 

20 Jahre später (1992) ist die Kapelle rund 50 Meter vom ursprünglichen Standort entfernt neu gebaut worden. Unter dem Patronat der St. Niklausgesellschaft Littau entstand eine solide Wegkapelle. Den Altar fertigte Walter Furrer, Littau/Brig, in Holz marmoriert.

 

 

 
 

 

Ebenfalls von Walter Furrer stammt die Madonna mit Strahlenkranz über dem Altar. 

 

 

Paul Gassner, Architekt Luzern, hat als ehemaliger Reussbühler eine Bronzefigur des
hl. Nikolaus gefertigt. Sie steht auf einer Stele neben der Kapelle und ergänzt in sinnvoller Weise das kleine Heiligtum.