Es war einfach schön!

Pfarreireise vom 29. Sept. - 6. Okt. nach Südfrankreich


 

 

Die Spannung war gross, als die 28 Teilnehmer der Pfarreireise Littau am 29. September, nach einem Reisesegen in der Kirche, zur insgesamt 10-stündigen Carfahrt mit unserem Chauffeur Alois Schelbert nach Théoule-sûr-mer aufbrachen.

Schon bald zeigte sich: alle waren bereit, sich aufeinander einzulassen und die Reise zu einer guten Erfahrung werden zu lassen.

Unsere Woche begann mit einem speziellen und berührenden Gottesdienst mit Père Johannes von der Gemeinschaft der Kamilienser. Als Schweizer lebt er seit 20 Jahren im Haus St.Camille. Er interessierte sich sehr für uns und suchte immer wieder den Kontakt mit unserer Gruppe.

Zu Beginn der Woche erkundeten wir das Künstlerstädtchen Èze oberhalb von Monaco. Viele Künstler und Schriftsteller bewohnten das schmucke und klimatisch besonders milde Städtchen. Der Philosoph Friedrich Nitzsche soll als erster einen steiler Pfad benutzt haben, der von Èze village bis ans Meer hinunter führt – mit immerhin ca. 400m Höhendifferenz! Er soll diesen Weg als erster gegangen sein. Wir liessen uns nicht abschrecken und taten es ihm gleich. Es war eine Herausforderung für uns alle, aber eine schöne Erfahrung als Gruppe. Alle waren stolz, es gemeinsam geschafft zu haben.

Am nächsten Tag gings etwas ruhiger ans Werk. Wir besuchten Monaco – der Ort der Schönen und Reichen. Einige besuchten das Meeresaquarium unterhalb des Fürstenpalastes, eines der grössten Aquarien weltweit.

Am Dienstag liessen wir uns von einer Fähre von St. Maxime aus nach St. Tropez bringen. Zuerst besuchten wir den berühmten Wochenmarkt im schmucken Städtchen. Am Nachmittag fanden wir uns in die Zeit von Louis de Funès und Brigitte Bardot zurückversetzt. Die berühmten Filme über den ungeschickten Gendarmen der Côte Azur lebten in uns wieder auf.

Am Mittwoch genossen alle den freien Tag, der uns wieder mit viel Sonne und warmen Temperaturen begrüsste. Spazieren und Baden war angesagt.

Der Donnerstag war für die kleine Insel St. Honorat reserviert.  Nach einer 30-minütigen Schifffahrt gelangt man von Cannes aus zur pinienbewachsenen Insel.  St.Honorat hat eine Länge von 1,5 Kilometern und eine Breite von 600 Metern. Auf dieser Insel haben sich schon im 4. Jahrhundert Einsiedlermönche niedergelassen. Heute beheimatet das Kloster ca. 30 Benediktinermönche. Das Klostergebäude und die zugehörigen Weinreben nehmen gut ein Drittel der Fläche der Insel ein. Die Mönche bieten selbst gemachte Weine und Likörs zum Verkauf an. Die stillen Buchten laden zum Verweilen ein. Es war eine wunderbare Erfahrung diesem Ort zu begegnen, wo über die Jahrhunderte hinweg gebetet wurde und weiterhin wird.

An unserem letzten Tag besuchten wir Menton. Wir begaben uns auf eine einstündige Wanderung um das Cap Martin; dabei hatten wir eine grandiose Aussicht auf das Meer und auf Monaco. In Menton hatte jeder nochmals die Gelegenheit die letzten Souvenirs einzukaufen.

Jeden Tag wurde uns ein wunderbarer Sonnenaufgang geschenkt, der uns jeweils auf den neuen Tag einstimmte.

Den Tag beschlossen wir jeweils um 18:00 Uhr mit einem legendären Apérogetränk und um 19:00 Uhr mit einem feinen Nachtessen und dem gemütlichen Zusammensein auf der Terrasse mit Meeresblick.

Zum Schluss möchten wir der ganzen Gruppe für das gute Miteinander danken. Mit jedem von euch  und mit Gottessegen durften wir schöne Erinnerungen nach Hause nehmen, die uns dankbar sein lassen.

Herzlichen Dank an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer!  

 
 

 
 

Text und Fotos: Bernhard Koch